Von Bäuerinnen empfohlen - traditionell & saisonal

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte
Zu den Hülsenfrüchten gehören die vielen Sorten der Bohnen, Linsen und Erbsen. Sie enthalten gut sättigende Kohlenhydrate, eine beachtliche Menge an bis zu 20 Prozent Ballaststoffen und besonders viel Eiweiß für eine Pflanze. Diese Kombination wird nur langsam und gleichmäßig verdaut, so dass der Blutzuckerspiegel auch nur langsam steigt. Das macht lange satt und verhindert Heißhunger. Die Ballaststoffe sind Nahrungsfasern, die die Darmtätigkeit anregen und einen hohen Cholesterinspiegel senken können. Die Vitamine A und B sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Eisen sind reichlich enthalten.  

Gut verdaulich durch die richtige Zubereitung

Erbsen
Es empfiehlt sich, Erbsen und Bohnen mehrere Stunden, am besten über Nacht, einzuweichen. Bei Linsen reicht ein kurzes Quellen vor dem Kochen. Denn es sind auch unverträgliche und blähende Substanzen enthalten, die mit dem Quellwasser jedoch weggeschüttet werden können. Hülsenfrüchte, die nach dem Quellen oben auf dem Wasser schwimmen, sollten entfernt werden. Nach dem Quellen die Hülsenfrüchte waschen und in frischem Wasser vorerst ohne Salz kochen, so quellen sie am besten aus und sind verträglicher. Wenn man Hülsenfrüchte mit Salz gart, werden sie nicht weich.

Die Kräuter Thymian, Bohnenkraut, Lorbeerblatt und Rosmarin, sowie die Gewürze Fenchel, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel passen geschmacklich hervorragend zu Hülsenfrüchte und unterstützen zusätzlich die Verdauung.

Lagerung und Haltbarkeit

Ungeschälte Hülsenfrüchte können bis zu einem Jahr aufbewahrt werden, ohne Nährstoffe zu verlieren, wenn man sie trocken, luftig und dunkel lagert.

Autorin: Katrin Fischer, MSc LK OÖ 

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