Von Bäuerinnen empfohlen - traditionell & saisonal

Erdäpfel

ob Erdäpfel oder Kartoffel - in jedem Fall, eine tolle Knolle!

Erdäpfel hellOb Erdäpfel oder Kartoffel da streiten sich so einige über die „richtige“ Bezeichnung. Die geschichtsträchtige Knolle wird nicht nur nach den Sorten eingeteilt, sowohl nach Kocheigenschaften, als auch nach ihrer Saison. So sprechen wir von „Heurige“ wenn der Winter bereits wieder in Vergessenheit gerät und von „Speckigen“, wenn der Stärkegehalt niedrig ist.

Die Bezeichnung „Sättigungsbeilage“ ist für Erdäpfeln kein Schimpfwort, sondern Fakt, denn sie machen satt. Der Kohlenhydratanteil ist geringer als oft gedacht, er beträgt nur etwa 15 g auf 100 g Erdäpfeln. Die Kohlenhydrate sind jedoch schnell im Blut, da es sich bei den Kohlenhydraten um Stärke handelt und somit um reine Glukose. Wenn Erdäpfel nach dem Kochen kurz erkalten, bildet sich eine „resistente Stärke“, die der Körper schwerer spalten kann und so braucht die Glukose länger um ins Blut zu gelangen. Infolge erhöht sich der Blutzuckerspiegel nicht so rasch.
Als "Dickmacher" sind sie zu Unrecht verschrien, nur mit einer ordentlichen Portion Fett zubereitet, also in Form von Chips oder Pommes Frites, wäre der Vorwurf berechtigt.

Erdäpfeln sind mit ca. 70 Kilokalorien pro 100 g energiearm, aber reich an wertvollen Nährstoffen. Die Knolle enthält eine beträchtliche Menge an Vitamin C und den B-Vitaminen, 15 verschiedene Mineralstoffe, wobei der Magnesiumanteil mit 22 mg hervorzuheben ist.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird empfohlen die österreichische Erdäpfelvielfalt in vollen Zügen zu genießen!

Autorin: Katrin Fischer, MSc Landwirtschaftskammer Oberösterreich
(sämtliche Autorenrechte vorbehalten)

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