Von Bäuerinnen empfohlen - traditionell & saisonal

Ostern

Ostern, das Fest der Auferstehung Christi, ist das älteste und wichtigste christliche Fest. Die Karwoche, beginnend mit dem Palmsonntag und das Osterfest soll an das Leiden, das Sterben und an die Osterbotschaft: „Gott hat Jesus von den Toten auferweckt“ erinnern. Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, was bedeutet, dass er frühestens am 22. März und allerspätestens am 25. April stattfindet.

Rund um das Osterfest gibt es viele kulinarische Bräuche und Traditionen.    

Am Gründonnerstag, dem Tag des letzten Abendmahls, ist es in vielen Familien Tradition, Spinat oder andere grüne Speisen zu essen. 

Eier, Hase und Lamm - Die Bräuche für das Osterfest   

Ostereier

      Das Ei symbolisiert neues Leben und die Wiedergeburt, daher galt das Ei bei den Urchristen als Zeichen für die Auferstehung Jesu. Das Schenken von (gesegneten) Ostereiern ist ein uralter Brauch. In der strengen Fastenzeit war das Essen von Eiern untersagt. Die in der Fastenzeit gesammelten Eier wurden gekocht um sie haltbar zu machen, diese wurden dann bis Ostern aufbewahrt. Das Färben der Eier ermöglichte es, leichter zwischen gesegneten und nicht gesegneten Eiern zu unterscheiden.   

Eier färben auf natürliche Art  

      Verschiedene Pflanzen und Kräuter lassen sich hervorragend verwenden, um schöne, nicht so alltägliche Ostereier zu färben.
Dazu braucht man einen Farbsud, den man aus Kräutern oder Blättern herstellt. Die färbenden Zutaten kommen in einen Topf, werden mit Wasser bedeckt, ein Schuss Essig und etwas Salz hinzugeben und kochen. Kräuter können über Nacht eingelegt werden und kocht sie erst am nächsten Tag auf. Die gekochten, noch warmen Eier legt man in den warmen Sud ein und lässt sie je nach gewünschter Farbintensität ziehen.

Ein natürliches Färbemittel sind braune oder rote Zwiebelschalen. Mindestens eine Handvoll alte Zwiebelschalen werden in einem halben Liter Wasser etwa 20 Minuten lang gekocht. Der Farbsud ist rot oder goldbraun.

Rote Rüben oder Karotten können 30 bis 45 Minuten lang zugedeckt köcheln - der fertige Sud ergibt eine leuchtende orange oder rote Farbe.    

Osterhase  

Osterhase - Germteig
Der Osterhase versteckt die Eier! Der Hase taucht bereits in der ägyptischen Mythologie auf. Wie das Ei gilt auch der Hase als Fruchtbarkeitssymbol. Im 17. Jahrhundert brachte der Hase erstmals im deutschen Sprachraum die Eier. Traditionell wird ein Hase aus Biskuit oder Germteig gebacken und in das Osternest gegeben.

Zum Osterhasen-Rezept ...

Osterlamm

      Als Opfertier hat das Lamm zu Ostern eine besondere Bedeutung und reicht in die frühesten Zeiten des Christentums zurück. Das Sinnbild für den Opfertod Jesu entstand aus dem Ritual der Juden, zum Passahfest in Gedenken an Gott, der sie aus Ägypten herausgeführt hat, ein Lamm zu  schlachten. Im Christentum wurde das Osterlamm symbolisch zum „Lamm Gottes“. Johannes der Täufer weist auf Jesus mit den Worten hin: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“. Lammfleisch gilt deshalb als traditionelle Osterspeise. Zur Osterzeit sind Lammgerichte kulinarische Festmahlzeiten. Süßgebackene Biskuitlämmer werden gerne verschenkt oder machen den Sonntagsbrunch zu etwas besonderem.

Zum Osterlamm-Rezept ...

Schinken im Brot  

In Brot gebackener Beinschinken oder Geselchtes als Osterschinken, warm serviert. Für die so genannte Speisensegnung wird der Schinken, aber auch andere Osterspeisen, in ländlichen Regionen in Körbe gepackt und zur Segnung in die Kirche gebracht.

Weitere Rezept-Ideen für Ostern ...   

Osterpinze
 Zum Osterpinze-Rezept ...

Krausn
Zum Steyrer Beichtpofesen-Rezept ...

Lammröllchen
  Zum Lammröllchen-Rezept ...     

Autorin: Katrin Fischer, MSc Landwirtschaftskammer Oberösterreich   

 

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