Von Bäuerinnen empfohlen - traditionell & saisonal
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Kochdauer:
Gut Ding braucht Weile (länger als 60 Minuten)
Schwierigkeit:
gut machbar

Zutaten:
1kgWeißkraut S Aktuelle Verfügbarkeit:
Reif vom Freiland aus Österreich

Wichtiger Hinweis zur aktuellen Saison/Verfügbarkeit: abhängig von Witterung, geografische und klimatische Lage der Region.
2TLSalz
1ELKümmel
5Stk.Wacholderbeeren
2Stk.Lorbeerblätter
3Stk.Weinblätter

Klassisches Sauerkraut

Sauerkraut 4 - In einem blauen großen Gefäß befindet sich gehobeltes Weißkraut. Zwei Hände kneten das Kraut kräftig durch. (Foto: Tobias Schneider-Lenz - Nicht zur freien Verfügung)

Zubereitung

    • Kraut waschen, 1 – 2 große grüne Krautblätter zum Abdecken beiseite legen - falls keine Weinblätter zur Verfügung stehen.
    • Strunk herausschneiden und das Kraut hobeln oder nudelig schneiden.


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    • In einer Schüssel mit Salz und Gewürzen vermischen und mit den Händen gut durchkneten oder stampfen, bis der Zellsaft zwischen den Fingern spürbar ist.
    • Das Kraut wird dadurch feuchter und geschmeidiger und es bildet sich Lake.


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  • Bild 1
    • Das Kraut Handvoll für Handvoll schichtweise in ein Glas oder einen Gärtopf füllen.
    • Dabei mit den Fäusten oder einem Stampfer gut zusammenpressen, sodass keine Luftlöcher bleiben.
    • Beim Drücken soll Lake sichtbar werden und über dem zusammengepressten Kraut stehen.
    • Das Kraut mit den zurückbehaltenen Krautblättern oder Weinblättern abdecken.
    • Das eingefüllte Gemüse beschweren und abdecken.
    • Das Gefäß auf ein Backblech oder eine große Schüssel stellen – so wird evtl. durch den Fermentationsprozess entstandene, überlaufende Lake aufgefangen.


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    • 3 – 7 Tage bei Zimmertemperatur bei 18 – 23 °C stehen lassen. Dann ca. 2 Wochen an einem kühleren Ort bei ca. 15 °C fermentieren lassen und anschließend am besten in den Keller bei 5 – 10 °C stellen.
    • Nach 4 – 6 Wochen ist das Sauerkraut fertig.
    • Im kühlen Keller oder im Kühlschrank lagern.
    • Das Sauerkraut ist fertig, wenn es etwas weicher ist, aber trotzdem Biss hat, leicht glasig und gelblich aussieht und einen angenehmen säuerlichen Geschmack hat.


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Mein persönlicher Tipp

Wer möchte, kann auch 1 – 2 säuerliche Äpfel (geraffelt oder blättrig geschnitten) oder Zwiebelringe dazu mischen. Rosa Sauerkraut erhält man durch die Beigabe von Roten Rüben oder Rotkraut.
Romana Schneider-Lenz
Referentin für Ernährung in Linz

Quellen:
 

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