Von Bäuerinnen empfohlen - traditionell & saisonal

Milchersatzprodukte

Milch und Milchersatzprodukte

Preis & Wertschätzung?

Die Anforderungen an die Herstellung und an den ernährungsphysiologischen Wert unserer Nahrung werden klar definiert und auch gefordert. Die Erzeuger, die es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, wertvolle Lebensmittel zu produzieren, stehen hinter den hohen Anforderungen. Nur der Preis der Produkte und die damit verbundene Wertschätzung sind limitiert.

Wissen wir denn, was unser Essen wert ist? Ersatzprodukte, die ein Gesundheitsimage genießen, machen es schwer, die Wertigkeit vieler Frischeprodukte einzuschätzen.         

Ernährungsphysiologischer Vergleich von Frische- und Ersatzprodukt

  • Wer denkt, Mandeln wären ihr Geld schon wert, sollte wissen, dass sich nur etwa zwei Prozent Mandeln in einem Liter Mandeldrink befinden. Dies sind etwa 12 Mandeln auf einen Liter mit Wasser aufgespritzt.
  • Eine weitere Zutat ist Zucker und mit 6,5 Gramm nicht wenig. Natürlich ist in der Milch ebenso Zucker enthalten, der Milchzucker auch als Laktose bekannt. Die Laktose erfüllt jedoch eine wichtige Rolle im Dünndarm, sie hilft bei der Aufnahme von Kalzium.
  • Somit sind die natürlich vorkommenden Nährstoffe Laktose, Kalzium und Vitamin D eine optimale Kombination, um die Knochengesundheit zu gewährleisten.
  • Ein Mandeldrink enthält neben Wasser, Zucker und wenigen Mandeln auch noch Verdickungsmittel, Emulgatoren und Stabilisatoren, um an eine ähnliche Konsistenz der Milch heranzukommen. Hierfür ist ein energieintensives Verfahren nötig.
  • Weiters zeichnet sich im Vergleich die Milch durch ihren Eiweißgehalt von etwa 3,4 Prozent aus, das Ersatzprodukt kommt nur auf etwa 0,7 Prozent.

Die Rohstoffe der Milchersatzprodukte sind billig, der Preis des Produktes jedoch teuer. Dieser Preis und die optimalen Nährstoffe sollten uns an den wahren Wert der Frischmilch erinnern.

Butter
Butter kann durch nichts ersetzt werden

  • Butter ist ein Naturprodukt, das ausschließlich aus Milchfett (Rahm) hergestellt wird und somit einen hohen Anteil an den fettlöslichen Vitaminen A und D aufweist.
  • Der Weg von unseren Wiesen auf den Tisch ist kurz.
  • Dank ihres österreichischen Rohstoffs ist Butter auch sinnvoller als pflanzliche Fette wie Margarine, die mit Rohstoffen aus aller Welt und in energieaufwändigen Prozessen hergestellt wird.
  • Die Herstellung von Butter ist wesentlich einfacher und verbraucht weniger Energie.
  • Anders als Margarine enthält Butter keine Zusatzstoffe und keinerlei milchfremde Zusätze wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Farbstoffe und Aromen.
  • 10 g Margarine enthalten nur gerade 3 Kilokalorien weniger als Butter und dies fällt bei einem Tagesbedarf von rund 2.000 Kilokalorien nicht ins Gewicht.

Cholesterin

Butter ist in Kritik geraten, weil tierisches Fett lange als ungesund galt, vor allem in Bezug auf Cholesterin. Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff, der vom Körper selbst hergestellt wird, um Gallensäure, Vitamin D sowie Hormone zu produzieren. Die Empfehlung lautet daher, auf die Menge an Fett zu achten und hierbei vor allem auf versteckte Fette in Produkten.

Energie, Ernährung & Geschmack

Die tägliche Energiezufuhr sollte idealerweise zu rund 30 % aus Fetten stammen. Je natürlicher diese Fette sind, umso wertvoller. Butter ist sinnvoller als jegliche Butterimitate. Als natürliches Fett hat sie ihren Platz in der gesunden Ernährung längst erobert und verleiht der kalten und warmen Küche ihren einzigartigen Geschmack. 

Autorin: Katrin Fischer, MSc LK OÖ  

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